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B1.02 – Vegetationsbrand klein

Die Feuerwehr Kaub und das FEZ-Personal Sankt Goarshausen wurden zu einem kleinen Flächenbrand im Bereich der Bahnböschung am Bahnhof in Kaub alarmiert. Der Brand wurde vor Eintreffen der Feuerwehr durch anwesende Bauarbeiter mittels Feuerlöscher gelöscht. Die Feuerwehr Kaub führte Nachlöscharbeiten durch.

B2.01 – Rauchentwicklung aus Gebäude

Noch auf der Rückfahrt vom vorherigen Einsatz wurde der FEZ Sankt Goarshausen durch die Einheit Kamp-Bornhofen eine unklare Rauchentwicklugn aus einem Gebäude im Ortsteil Wellmich mitgeteilt. Durch die FEZ wurde daraufhin ein Einsatz eröffnet und die Einheit Sankt Goarshausen zur Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort wurde als Grund für die Rauchentwicklung ein entzündeter Holzofen festgestellt.

B2.02 – Flächenbrand groß

Die Feuerwehren Patersberg-Reichenberg und Sankt Goarshausen sowie das FEZ-Personal und die Wehrleitung wurden zu einem großen Flächenbrand auf einem Feld nach Patersberg alarmiert. Auf Anfahrt wurde die Waldbrandkomponente der VG Loreley nachalarmiert. 

Vor Ort brannte ein bereits abgeerntetes Feld, welches mit C-Rohren und den Selbstschutzdüsen des Waldbrand-Tanklöschfahrzeugs der Einheit Kamp-Bornhofen abgelöscht wurde.

B1.02 – Vegetationsbrand klein

Die Feuerwehr Sankt Goarshausen und das FEZ-Personal Sankt Goarshausen wurden zu einer unklaren Rauchentwicklung im Freien im Bereich der Wellmicher Straße in Sankt Goarshausen alarmiert. Noch vor dem Ausrücken wurde durch einen zweiten Notruf klar, dass sich die Einsatzstelle im Bereich der Nocherner Platte befindet und es sich um einen bestätigten Vegetationsbrand handelt, weshalb umgehend die Einheit Nochern-Weyer sowie die Waldbrandkomponente der VG Loreley bestehend aus den Tanklöschfahrzeugen der Einheiten Kamp-Bornhofen und Dachsenhausen und das UTV der VG Loreley nachalarmiert wurden.

Vor Ort brannte es auf circa 200 Metern Länge im Bereich des Rabenacksteigs. Unter Vornahme von D- und C-Schläuchen sowie Löschrucksäcken wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Ein Dank gilt der Ortsgemeinde Nochern und den Nocherner Landwirten für die Bereitstellung von Wasserfässern und Traktoren für den Wassertransport. 

H2.02 – Amtshilfe

Am Dienstag, dem 07.07.2026 wurde die Einheit Kamp-Bornhofen um 12:57 Uhr zu einer Amtshilfe für die Polizei auf dem Rhein alarmiert, der auch die Nachalarmierung weiterer Einheiten erforderlich machte. Weitere Details sind dem offiziellen Polizeibericht zu entnehmen.

B1.02 – Flächenbrand klein

Zur selben Einsatzstelle wie am Tag zuvor wurde die Feuerwehr Weisel und das FEZ-Personal St. Goarshausen am Samstag den 04.07.2026 um 14:02 Uhr alarmiert. Es hatte sich wieder Stroh entzündet, welches sich noch in der Ballenpresse befand. Durch die enormen Temperaturen innerhalb der Presse, konnte diese am Vortag nicht komplett entleert werden.

Mittels Einreißhaken und Dunggabel wurde das Stroh aus dem Presskanal entfernt und außerhalb abgelöscht. Da hierfür wieder eine größere Menge Wasser benötigt wurde, musste das LF16/12 der Einheit St.Goarshausen nachalarmiert werden. Gegen 16:00 Uhr war der Einsatz dann beendet.

B2.02 – Vegetationsbrand groß

„Vegetationsbrand klein“ lautete am 03.07.2026 um 13:03 Uhr für die Feuerwehren Weisel und das FEZ-Personal Sankt Goarshausen sowie die Wehrleitung das Einsatzstichwort. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung erkennbar, die bis in die Ortslage von Weisel zog. Die erste Erkundung an der Einsatzstelle oberhalb des Brühlhofes in Weisel ergab zwei große Brandstellen auf einem abgeernteten Feld. Zusätzlich stand eine Ballenpresse im Vollbrand. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „B2.02 Vegetationsbrand groß“ erhöht. Die Feuerwehren Dörscheid, Sankt Goarshausen, Kamp-Bornhofen, Dachsenhausen und Lorch wurden mit wasserführenden Fahrzeugen nachalarmiert. Bei den Einheiten Kamp-Bornhofen und Dachsenhausen handelt es sich um eine Teileinheit der Waldbrandzugkomponente des Rhein-Lahn-Kreises.

Der Eigentümer der Felder und weitere Landwirte halfen bei der Eindämmung der Brandfläche mit Traktoren, einem 7.000 Liter Wasserfass und Grubbern. Somit konnte wie einige Tage zuvor verhindert werden, dass das Feuer vom Wind angefacht in den angrenzenden Wald lief. Durch die Feuerwehr Dörscheid wurde die Betankung der Fahrzeuge mit Wasser sichergestellt. Zum Ablöschen der Ballenpresse wurden fünf Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Insgesamt wurde zum Löschen des Feuers ca. 80.000 Liter Wasser benötigt.

Ein besonderer Dank gilt einem ortsansässigen Baggerunternehmen. Mit Hilfe eines Baggers konnten die brennenden Ballen auseinandergezogen und dann abgelöscht werden. Nach vier Stunden war der Einsatz gegen 17.00 Uhr beendet.

Text: Benjamin Kappus (Wehrführer Feuerwehr Weisel)