B3.01 – Gebäudebrand mit Personenrettung

Die Feuerwehren Sankt Goarshausen, Weisel, Patersberg-Reichenberg, die Drehleiter aus Kamp-Bornhofen, die Wehrleitung sowie das FEZ- Personal Sankt Goarshausen wurden zu einem Gebäudebrand mit Personenrettung in die Wellmicher Straße alarmiert.

Schon bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude erkennbar. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde uns mitgeteilt, dass der Hausbewohner bereits von einem Nachbarn gerettet und dem anwesenden Rettungsdienst übergeben wurde.

Mit einem massiven Atemschutzeinsatz konnte der Brand mit mehreren Trupps schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Aufgrund der hohen Anzahl an eingesetzten Atemschutzgeräten wurde der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Bad Ems nachalarmiert.

Gegen 22:20 Uhr war der Einsatz beendet. Um Mitternacht führten wir eine Brandnachschau durch.

B1.05 – Rauchentwicklung im Freien

Die Feuerwehren Dörscheid und Weisel wurden gemeinsam mit dem FEZ-Personal Sankt Goarshasen zu einer Rauchentwicklung im Freien alarmiert. Bei Eintreffen der örtlichen Wehr wurde ein brennender Holzhaufen und Unrat festgestellt.

Da sich die Einsatzstelle außerorts befand, wurde das LF 16/12 der Feuerwehr Sankt Goarshausen nachalarmiert.

Durch den Einsatz von Netzmittel konnte das Feuer gelöscht werden.

B3.01 – Dachstuhlbrand

Die Feuerwehren Nochern-Weyer, Dahlheim und Sankt Goarshausen sowie das FEZ-Personal und der Rettungsdienst wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in Weyer alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich das gemeldete Stichwort.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Drehleiter aus Kamp-Bornhofen, die Einheit Weisel sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Bad Ems nachalarmiert.

Seitens unserer Einheit unterstützten wir den Einsatz mit Atemschutzgeräteträger und stellten mit dem ELW die Einsatzstellenkommunikation sicher.

Die FEZ beendete den Einsatz gegen 16:25 Uhr.

H1.08 – Unterstützung Rettungsdienst

Die Feuerwehren Dörscheid und Weisel, sowie das FEZ-Personal Sankt Goarshausen wurden zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Dörscheid alarmiert. Vor Ort wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und im Anschluss Tragehilfe geleistet.

H2.10 – Person von Zug erfasst

Leider bestätigte sich das Einsatzstichwort.

Die Feuerwehr unterstützte bei der Evakuierung des mit rund 50 Personen besetzten Personenzuges und transportierte die Fahrgäste mit Mannschaftstransportwagen in die Stadthalle Kaub, wo sie bis zur Weiterfahrt betreut wurden.

G2.01 – auslaufender Tank >50 l

Die genannten Einsatzkräfte wurden zu einem auslaufenden Heizöltank nach Sankt Goarshausen alarmiert. Nach Rücksprache mit Betroffenen wurde festgestellt, dass zwei Heizöltanks bereits einen Tag zuvor zum Teil ausgelaufen waren. Teilweise konnten die Flüssigkeiten durch die Betroffenen aufgefangen werden. Weiteres Heizöl lief jedoch nach und drückte sich nun durch das Mauerwerk in angrenzende Garagen.

Erste Maßnahme durch die Feuerwehr war die Erkundung des Heizungsraumes, um festzustellen wieviel Liter Heizöl sich noch in den Tanks befanden und wieviel Heizöl ausgelaufen war. Gleichzeitig wurden im Bereich der Rheinstraße Garagen kontrolliert.

Nachdem im Bereich der Kirchgasse weitere Garagen geöffnet werden konnten, war es unter anderem erforderlich, eine mit Heizöl vollgelaufene Garage zu räumen, um im Anschluss das Heizöl aufzunehmen und so ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Aufgrund der starken Geruchsbelästigung geschah dies unter leichtem Chemikalienschutzanzug und Atemschutz.

Im gesamten Gebäude wurden Messungen mit dem Mehrgasmessgerät sowie mit Prüfröhrchen durchgeführt.

Zum Abpumpen des Heizöls wurde ein Fachunternehmen hinzugezogen.

Der Einsatz konnte gegen 20:25 Uhr beendet werden.

B3.01 – Dachstuhlbrand

Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand beim Blüchermuseum in Kaub. Im Rahmen der ersten Erkundung stellte die örtliche Wehr allerdings fest, dass der Dachständer zur Elektro-Einspeisung Feuer gefangen hatte. Der Brand konnte gelöscht werden, bevor er auf den Dachstuhl übergriff.

Wir standen mit dem LF 16/12 in Bereitstellung und konnten nach kurzer Zeit den Einsatz beenden.

G1.02 – Auslaufende Betriebsstoffe PKW <50L

Am Dienstag, den 21.11.2023, wurden die First Responder Weisel zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei um 07:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person in die Ortslage von Weisel alarmiert.

Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass zur Rettung der Person die Feuerwehr benötigt wird. Ebenfalls musste die Einsatzstelle abgesichert und ausgeleuchtet werden.  Die Feuerwehren Weisel, Kaub und das FEZ-Personal St. Goarshausen wurden daraufhin um 07:25 Uhr nachalarmiert. Durch die Feuerwehr Weisel wurde mittels hydraulischem Rettungsgerät eine Tür entfernt, um die Verletzte schonend mittels Spineboard aus dem Fahrzeug retten zu können.  Gegen 08:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Benjamin Kappus (Wehrführer Feuerwehr Weisel)

Bild: FF Weisel

G3.04 – Gefahrstoffaustritt Schienenfahrzeug

Die Feuerwehr Sankt Goarshausen wurde zusammen mit der Feuerwehr Kaub, Feuerwehr Weisel und der Teileinheit West des Gefahrstoffzug Rhein-Lahn-Kreis, zu einem Gefahrstoffaustritt an einem Schienenfahrzeug zum Überholbahnhof Loreley alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen, sah es zunächst so aus, dass die ausgelaufenen Gefahrstoffe bereits mit Bindemittel aufgefangen wurden und keine weiteren Gefahrstoffe mehr austreten. Nach längerer Erkundung und Absprachen mit dem Notfallmanager der Bahn stellte sich heraus, dass keine Gefahrstoffe ausgetreten sind. Das vermeidliche Bindemittel stelle sich als Kunststoffgranulat heraus, welches ein anderer vorbeifahrender Zug verloren hatte. Somit war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte nach etwas mehr als einer Stunde beendet.

B2.06 – ausgelöster Rauchmelder

Die genannten Kräfte wurden zu einem ausgelösten Rauchmelder nach Weisel alarmiert. Durch die Leitstelle kam die Ergänzung, dass es sich um angebranntes Essen handele, das Feuer aber schon gelöscht sei. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete das Gebäude. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude mittels Überdrucklüfter belüftet und anschließend an die Eigentümer übergeben. Die Einheit Sankt Goarshausen stand in Bereitstellung, musste aber nicht eingreifen.