B3.01 – Dachstuhlbrand

Die Feuerwehren Nochern-Weyer, Dahlheim und Sankt Goarshausen sowie das FEZ-Personal und der Rettungsdienst wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in Weyer alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich das gemeldete Stichwort.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Drehleiter aus Kamp-Bornhofen, die Einheit Weisel sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Bad Ems nachalarmiert.

Seitens unserer Einheit unterstützten wir den Einsatz mit Atemschutzgeräteträger und stellten mit dem ELW die Einsatzstellenkommunikation sicher.

Die FEZ beendete den Einsatz gegen 16:25 Uhr.

B2.06 – ausgelöster Heimrauchmelder

Die Feuerwehren Sankt Goarshausen, Kestert, der Rettungsdienst und die Polizei wurden zu einem ausgelösten Heimrauchmelder nach Kestert alarmiert. Durch die örtliche Einheit wurde bei der Erkundung eine starke Verrauchung in einer Wohnung festgestellt. Umgehend wurde durch die FEZ die Feuerwehr Kamp-Bornhofen mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Nach Eintreffen der Feuerwehr Sankt Goarshausen wurde ein Trupp unter Atemschutz zur weiteren Erkundung in die verrauchte Wohnung geschickt. Nach kurzer Zeit konnten in der Küche verbrannte Gegenstände vorgefunden werden, die im Anschluss durch den Angriffstrupp ins Freie gebracht wurden. Anschließend wurde die Wohnung mittels Wärmebildkamera kontrolliert, belüftet und dem Eigentümer übergeben.

S1.01 – Einsatz nach Rücksprache

Das FEZ-Personal wurde zusammen mit der Wehrleitung zu einem Einsatz nach Rücksprache alarmiert. Auf der L334 kam es zu einem Geröllabgang. Der bereits vor Ort anwesenden Landesbetrieb Mobilität entfernte das vorhandene Geröll und sicherte die Einsatzstelle ab. Seitens der Feuerwehr waren keine Maßnahmen erforderlich.

H2.03 – Verkehrunfall Person eingeklemmt

Die Feuerwehren aus Sankt Goarshausen, Auel, Lierschied, Bogel, der Rüstwagen aus Nastätten, das FEZ-Personal Sankt Goarshausen, der Rettungsdienst sowie die Polizei wurden zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Auel alarmiert.

Bei unserem Eintreffen war die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde durch den Rettungsdienst sowie dem Feuerwehrarzt der VG Loreley betreut.

H2.10 – Person von Zug erfasst

Leider bestätigte sich das Einsatzstichwort.

Die Feuerwehr unterstützte bei der Evakuierung des mit rund 50 Personen besetzten Personenzuges und transportierte die Fahrgäste mit Mannschaftstransportwagen in die Stadthalle Kaub, wo sie bis zur Weiterfahrt betreut wurden.

H2.03 – Verkehrsunfall

Mehrere Einheiten wurden zu einem Verkehrsunfall nach dem Karnevalsumzug in Sankt Goarshausen alarmiert. Gemeldet wurde eine eingeklemmte Person unter einem Motivwagen.

Nachfolgend die offizielle Pressemeldung der Polizei:

POL-PPKO:
St. Goarshausen – Unfall mit Karnevalswagen – Fußgänger tödlich verletzt. – 10.02.2024 – 18:42 Uhr (Koblenz (ots))
Zu einem tragischen Unfall kam es am Samstag gegen 17 Uhr, nach dem der Karnevalsumzug in St. Goarshausen bereits beendet war. Ein Fußgänger geriet aus bisher ungeklärter Ursache unter einen auf der Bahnhofstraße fahrenden Karnevalswagen. Der 20jährige Mann aus dem Rhein-Lahn-Kreis erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

W3.03 – Person droht in fließendes Gewässer zu springen

Die Feuerwehr Sankt Goarshausen wurde zu einem Wasserrettungseinsatz in Sankt Goarshausen alarmiert. Vor Ort war ein Kind auf einen Baum im Bereich des Rheins geklettert und kam aufgrund des Wassers nicht mehr gefahrlos herunter.

Durch die Feuerwehr wurde das Rettungsboot besetzt. Parallel wurde durch weitere Kräfte eine Steckleiter in Stellung gebracht, sodass das Kind gerettet werden konnte.

G2.01 – auslaufender Tank >50 l

Die genannten Einsatzkräfte wurden zu einem auslaufenden Heizöltank nach Sankt Goarshausen alarmiert. Nach Rücksprache mit Betroffenen wurde festgestellt, dass zwei Heizöltanks bereits einen Tag zuvor zum Teil ausgelaufen waren. Teilweise konnten die Flüssigkeiten durch die Betroffenen aufgefangen werden. Weiteres Heizöl lief jedoch nach und drückte sich nun durch das Mauerwerk in angrenzende Garagen.

Erste Maßnahme durch die Feuerwehr war die Erkundung des Heizungsraumes, um festzustellen wieviel Liter Heizöl sich noch in den Tanks befanden und wieviel Heizöl ausgelaufen war. Gleichzeitig wurden im Bereich der Rheinstraße Garagen kontrolliert.

Nachdem im Bereich der Kirchgasse weitere Garagen geöffnet werden konnten, war es unter anderem erforderlich, eine mit Heizöl vollgelaufene Garage zu räumen, um im Anschluss das Heizöl aufzunehmen und so ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Aufgrund der starken Geruchsbelästigung geschah dies unter leichtem Chemikalienschutzanzug und Atemschutz.

Im gesamten Gebäude wurden Messungen mit dem Mehrgasmessgerät sowie mit Prüfröhrchen durchgeführt.

Zum Abpumpen des Heizöls wurde ein Fachunternehmen hinzugezogen.

Der Einsatz konnte gegen 20:25 Uhr beendet werden.

G3.04 – Gefahrstoffaustritt Schienenfahrzeug

Die Feuerwehr Sankt Goarshausen wurde zusammen mit der Feuerwehr Kaub, Feuerwehr Weisel und der Teileinheit West des Gefahrstoffzug Rhein-Lahn-Kreis, zu einem Gefahrstoffaustritt an einem Schienenfahrzeug zum Überholbahnhof Loreley alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen, sah es zunächst so aus, dass die ausgelaufenen Gefahrstoffe bereits mit Bindemittel aufgefangen wurden und keine weiteren Gefahrstoffe mehr austreten. Nach längerer Erkundung und Absprachen mit dem Notfallmanager der Bahn stellte sich heraus, dass keine Gefahrstoffe ausgetreten sind. Das vermeidliche Bindemittel stelle sich als Kunststoffgranulat heraus, welches ein anderer vorbeifahrender Zug verloren hatte. Somit war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte nach etwas mehr als einer Stunde beendet.

W3.02 – Schiffshaverie

Die genannten Kräfte wurden zu einer Schiffshavarie in Höhe Kestert alarmiert. Vor Ort kollidierten zwei Frachtschiffe frontal miteinander und zogen sich Schäden am Rumpf zu, wodurch es bei einem Beteiligten zu Austritt von Betriebsmitteln kam.
Die vermutete Schadenslage konnte durch erste Erkundungen vor Ort abgemildert werden.
Zur weiteren Unterstützung wurde das Löschboot der Feuerwehr Koblenz nachalarmiert. Vor Ort bildeten zwei Rettungsboote rheinabwärts eine Auffanglinie zur Eigensicherung.
Nach Rücksprache mit der Wasserschutzpolizei war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr um 21:22 Uhr beendet.